- Was ist eine Rabatt-App?
- Die wichtigsten Rabatt-Apps im Überblick
- PAYBACK: Punkte bei verschiedenen Partnern sammeln
- Lidl Plus: Coupons, App-Preise und Lidl Punkte
- REWE App mit REWE Bonus
- Kaufland App mit Kaufland Card XTRA
- ROSSMANN-App: starke Prozentcoupons für Drogerieeinkäufe
- EDEKA App: Angebote und PAYBACK in einer Anwendung
- marktguru: Angebote vergleichen und Cashback erhalten
- scondoo: Cashback für ausgewählte Markenprodukte
- Shoop: Cashback für Onlinebestellungen
- Was passiert mit der DeutschlandCard?
- Welche Rabatt-App spart am meisten?
- Händler-App oder unabhängige Cashback-App?
- Wie viel lässt sich mit Rabatt-Apps sparen?
- Typische Fehler bei der Nutzung von Rabatt-Apps
- Datenschutz bei Rabatt-Apps
- So nutzt man Rabatt-Apps sinnvoll
- Lohnen sich Rabatt-Apps für jeden?
- Welche Rabatt-App ist die beste?
Rabatt-Apps im Vergleich: Welche App lohnt sich wirklich?
Rabatt-Apps versprechen günstigere Preise, exklusive Coupons, Bonuspunkte oder eine nachträgliche Rückzahlung auf den Einkauf. Besonders Supermärkte, Discounter und Drogerien setzen inzwischen auf eigene Kundenprogramme. Daneben gibt es unabhängige Apps, die Angebote verschiedener Händler vergleichen oder Cashback für bestimmte Produkte und Onlinebestellungen auszahlen.
Auf den ersten Blick wirken die Programme ähnlich. In der Praxis unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Manche Apps reduzieren den Preis direkt an der Kasse, andere schreiben ein Guthaben gut. Bei einigen Programmen müssen Coupons vor dem Einkauf aktiviert werden. Andere belohnen den gesamten Umsatz mit Punkten oder gewähren Vorteile erst nach Erreichen bestimmter Einkaufswerte.
Welche Rabatt-App am besten ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wo und wie häufig eine Person einkauft. Wer regelmäßig dieselbe Supermarktkette besucht, profitiert häufig stärker von deren eigener App. Für Einkäufe bei verschiedenen Händlern kann dagegen ein übergreifendes Bonus- oder Cashback-Programm sinnvoller sein.
Dieser Vergleich berücksichtigt die wichtigsten in Deutschland verfügbaren Rabatt-Apps und Kundenprogramme mit Stand Juli 2026.
Was ist eine Rabatt-App?
Eine Rabatt-App ist eine Smartphone-Anwendung, über die Nutzer Preisnachlässe, Coupons, Punkte, Guthaben oder andere Einkaufsvorteile erhalten können.
Grundsätzlich lassen sich vier Arten unterscheiden:
-
Händler-Apps: Sie gelten nur bei einer bestimmten Supermarkt-, Discounter- oder Drogeriekette.
-
Multipartner-Bonusprogramme: Punkte werden bei verschiedenen Unternehmen gesammelt und später eingelöst.
-
Cashback-Apps für Produkte: Nach dem Kauf wird der Kassenbon hochgeladen und ein Teil des Kaufpreises erstattet.
-
Cashback-Portale für Onlineshops: Der Einkauf wird über einen speziellen Link gestartet und anschließend anteilig vergütet.
Einige Anwendungen kombinieren mehrere Funktionen. Eine Supermarkt-App kann beispielsweise digitale Coupons, eine Kundenkarte, Bonusguthaben, Prospekte, Einkaufslisten und digitale Kassenbons enthalten.
Die wichtigsten Rabatt-Apps im Überblick
| App | Art des Vorteils | Einsatzbereich | Aktivierung notwendig | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| PAYBACK | Punkte und Coupons | Viele Händler und Onlineshops | Bei Coupons meistens ja | Einkäufe bei verschiedenen Partnern |
| Lidl Plus | App-Preise, Coupons und Punkte | Lidl-Filialen und teilweise Lidl-Onlineshop | Häufig ja | Regelmäßige Lidl-Kunden |
| REWE App mit REWE Bonus | Bonusguthaben und Coupons | REWE-Märkte und Onlineshop | Teilweise | Regelmäßige REWE-Einkäufe |
| Kaufland App mit Card XTRA | Punkte, Coupons und Prämien | Kaufland und Kaufland.de | Teilweise | Große Wocheneinkäufe bei Kaufland |
| ROSSMANN-App | Prozent- und Produktcoupons | ROSSMANN-Filialen und Onlineshop | Ja | Drogerieeinkäufe |
| EDEKA App | App-Angebote und PAYBACK | Teilnehmende EDEKA-Märkte | Teilweise | EDEKA-Kunden und PAYBACK-Nutzer |
| marktguru | Angebote, Prospekte und Cashback | Verschiedene Händler | Bei Cashback ja | Preisvergleich vor dem Einkauf |
| scondoo | Produkt-Cashback | Verschiedene Geschäfte | Ja | Gezielte Geld-zurück-Aktionen |
| Shoop | Online-Cashback | Zahlreiche Onlineshops | Einkauf muss über Shoop gestartet werden | Größere Onlinebestellungen |
Die Tabelle zeigt nur die grundlegenden Unterschiede. Ob eine App tatsächlich Geld spart, hängt von den verfügbaren Aktionen, den gekauften Produkten und dem individuellen Einkaufsverhalten ab.
PAYBACK: Punkte bei verschiedenen Partnern sammeln
PAYBACK ist ein Multipartner-Bonusprogramm. Nutzer können bei verschiedenen stationären Händlern und Onlineshops Punkte sammeln, digitale Coupons aktivieren und die gesammelten Punkte später einlösen.
Zu den bekannten Partnern gehören unter anderem dm, Aral, EDEKA und Netto Marken-Discount. Darüber hinaus ermöglicht die PAYBACK App das Punktesammeln bei rund 700 Onlineshops. Punkte können beispielsweise für Einkaufsgutscheine, Prämien oder Spenden verwendet werden. Bei ausgewählten Partnern ist auch eine direkte Einlösung über die App möglich.
Vorteile von PAYBACK
Der größte Vorteil besteht darin, dass nicht für jeden Händler ein vollständig separates Punktesystem benötigt wird. Wer regelmäßig bei mehreren PAYBACK-Partnern einkauft, kann die Punkte auf einem gemeinsamen Konto sammeln.
Zusätzliche Punkte gibt es häufig über Coupons. Diese müssen in der App vor dem Einkauf aktiviert werden. Danach werden sie beim Scannen der digitalen Kundenkarte berücksichtigt.
PAYBACK eignet sich besonders für Personen, die:
-
bei mehreren Partnerunternehmen einkaufen;
-
ihre Punkte über einen längeren Zeitraum sammeln möchten;
-
auch bei Onlinebestellungen Bonuspunkte erhalten wollen;
-
Punkte flexibel gegen Guthaben oder Prämien einsetzen möchten.
Nachteile von PAYBACK
Die reguläre Punktegutschrift fällt bei vielen Einkäufen relativ gering aus. Eine spürbarere Ersparnis entsteht meist erst durch Mehrfachpunkte-Coupons, Sonderaktionen oder eine konsequente Nutzung bei verschiedenen Partnern.
Außerdem besteht die Gefahr, dass Nutzer Produkte oder Händler bevorzugen, nur um Punkte zu sammeln. Ein günstigerer Preis bei einem anderen Geschäft kann finanziell vorteilhafter sein als die Punktegutschrift.
Bewertung: PAYBACK ist das vielseitigste klassische Bonusprogramm, aber nicht automatisch die App mit dem höchsten Sofortrabatt.
Lidl Plus: Coupons, App-Preise und Lidl Punkte
Lidl Plus ist die Kunden-App des Discounters Lidl. Sie enthält wöchentlich wechselnde Coupons, spezielle App-Angebote, digitale Prospekte, einen Filialfinder und digitale Kassenbons.
Im Jahr 2026 gehört auch ein Punktesystem zum Programm. Bei Einkäufen können Lidl Punkte gesammelt und gegen ausgewählte Coupons oder Partnerangebote eingetauscht werden. Nach den aktuellen Teilnahmebedingungen sind die Punkte ab Erhalt zwei Jahre lang einlösbar.
Damit die Vorteile an der Kasse berücksichtigt werden, muss die digitale Lidl-Plus-Karte vor dem Bezahlen gescannt werden. Bestimmte Coupons müssen zusätzlich vorher in der App aktiviert werden.
Vorteile von Lidl Plus
Die App bietet regelmäßig direkte Preisnachlässe auf ausgewählte Produkte. Dadurch ist die Ersparnis unmittelbar auf dem Kassenbon sichtbar.
Praktisch sind außerdem:
-
digitale Kassenbons;
-
wöchentliche Aktionsangebote;
-
Coupons für einzelne Produkte oder Warengruppen;
-
Lidl Punkte;
-
gelegentliche Partnervorteile;
-
digitale Prospekte.
Für Menschen, die ohnehin regelmäßig bei Lidl einkaufen, ist der zusätzliche Aufwand gering. Vor dem Einkauf müssen lediglich die aktuellen Coupons geprüft und aktiviert werden.
Nachteile von Lidl Plus
Die Rabatte gelten nur für ausgewählte Artikel und können zu zusätzlichen Käufen verleiten. Ein Coupon ist keine Ersparnis, wenn das Produkt ohne die Aktion gar nicht benötigt worden wäre.
Außerdem können sich verfügbare Coupons und Vorteile je nach Zeitraum, Filiale oder Nutzerkonto unterscheiden. Nicht jede beworbene Aktion ist für jeden Kunden dauerhaft verfügbar.
Bewertung: Lidl Plus gehört zu den sinnvollsten Händler-Apps für regelmäßige Lidl-Kunden. Der Vorteil hängt allerdings stark davon ab, ob die angebotenen Produkte tatsächlich auf der Einkaufsliste stehen.
REWE App mit REWE Bonus
REWE hat sein eigenes Bonusprogramm in die REWE App integriert. Nutzer sammeln bei ausgewählten Artikeln oder über aktivierte Bonus-Coupons ein Guthaben in Euro. Dieses Guthaben kann später flexibel für Einkäufe eingesetzt werden.
Aktivierte Coupons können für einzelne Produkte, Marken, Warengruppen oder den gesamten Einkauf gelten. Die App wird beim Bezahlen gescannt, damit Guthaben und Coupons berücksichtigt werden. Das gesammelte Bonusguthaben kann anschließend in einem gewünschten Betrag für einen späteren Einkauf aktiviert werden.
Zusätzlich gibt es den Bonus-Booster. Abhängig vom innerhalb eines Zeitraums erreichten Einkaufswert können prozentuale Bonus-Coupons freigeschaltet werden. REWE nennt aktuell Stufen von drei, fünf und zehn Prozent, die bei bestimmten Umsatzgrenzen erreicht werden.
Vorteile der REWE App
Das Bonusguthaben wird in Euro angezeigt. Dadurch lässt sich leichter erkennen, welchen finanziellen Wert die gesammelten Vorteile haben.
Die App ist besonders interessant für Haushalte, die einen großen Teil ihrer Lebensmittel regelmäßig bei REWE kaufen. Bei konsequenter Nutzung können sich Bonus-Coupons, Produktaktionen und der Bonus-Booster ergänzen.
Weitere Funktionen wie Angebote, Rezepte und der digitale Einkaufsbereich sind direkt in die REWE App integriert.
Nachteile der REWE App
Nicht jeder Einkauf erzeugt automatisch ein hohes Guthaben. Ein erheblicher Teil der Ersparnis hängt von ausgewählten Bonusartikeln, aktivierten Coupons und erreichten Umsatzstufen ab.
Der Bonus-Booster kann außerdem dazu führen, dass Nutzer versuchen, eine höhere Umsatzgrenze zu erreichen. Zusätzliche oder teurere Einkäufe nur für einen besseren Coupon sind in der Regel nicht wirtschaftlich.
Bewertung: REWE Bonus ist für treue REWE-Kunden übersichtlich und praktisch. Besonders attraktiv ist die direkte Darstellung des Guthabens in Euro.
Kaufland App mit Kaufland Card XTRA
Kaufland hat sein bisheriges Kundenprogramm 2026 zur Kaufland Card XTRA weiterentwickelt. Nutzer sammeln bei Einkäufen Treuepunkte, erhalten exklusive Preise und können Coupons oder Prämien aktivieren.
Nach Angaben von Kaufland entspricht ein Euro Einkaufswert grundsätzlich einem Treuepunkt. Die Punkte können unter anderem für Gratis-Prämien und Coupons eingesetzt werden. Einige Vorteile gelten in den Filialen, andere auch auf dem Online-Marktplatz Kaufland.de.
Kaufland zeigt Nutzern außerdem auf Grundlage bisheriger Einkaufsmuster passende Coupons aus der aktuellen Aktionswoche an.
Vorteile der Kaufland App
Die App kombiniert mehrere Sparmechanismen:
-
spezielle Preise für Card-XTRA-Nutzer;
-
digitale Coupons;
-
Treuepunkte;
-
Gratis-Prämien;
-
digitale Kassenbons;
-
aktuelle Prospekte und Angebote.
Da Kaufland ein breites Sortiment anbietet, können sich die Vorteile sowohl auf Lebensmittel als auch auf bestimmte Non-Food-Produkte beziehen.
Für größere Wocheneinkäufe ist das Punktesystem besonders relevant, weil mit jedem Euro Einkaufswert Punkte gesammelt werden.
Nachteile der Kaufland App
Das Programm enthält verschiedene Arten von Vorteilen, die nicht immer automatisch angewendet werden. Nutzer müssen prüfen, welche Coupons aktiviert, welche Punkte eingelöst und welche Mindestbedingungen erfüllt werden müssen.
Personalisierte Coupons können praktisch sein, bedeuten aber zugleich, dass Einkaufsdaten analysiert werden, um passende Angebote auszuwählen.
Bewertung: Kaufland Card XTRA bietet eine umfangreiche Kombination aus Punkten, Coupons und direkten App-Preisen. Die App lohnt sich besonders für Haushalte mit regelmäßigen größeren Einkäufen bei Kaufland.
ROSSMANN-App: starke Prozentcoupons für Drogerieeinkäufe
Die ROSSMANN-App gehört zu den übersichtlichsten Rabatt-Apps im Drogeriebereich. Ihr wichtigster Vorteil sind regelmäßig verfügbare Coupons für den gesamten Einkauf.
Registrierte Nutzer erhalten nach aktuellen Angaben alle zwei Monate vier Coupons mit zehn Prozent Rabatt auf einen Einkauf. Ohne Registrierung stehen zwei solcher Coupons zur Verfügung. Zusätzlich bietet die App Produktcoupons, Angebotsprospekte, Gewinnspiele, Treueaktionen, Einkaufslisten und digitale Kassenbons.
Die Coupons müssen vor dem Einkauf aktiviert werden. Beim Bezahlen wird anschließend der App-Code gescannt. Bestimmte Ausschlüsse gelten unter anderem für Pfand, Prepaid-Produkte, Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Geschenkgutscheine und Säuglingsanfangsnahrung.
Vorteile der ROSSMANN-App
Ein Rabatt auf fast den gesamten Einkauf ist leicht verständlich und häufig wertvoller als ein Punktesystem mit geringer Grundgutschrift.
Besonders lohnend kann der Coupon bei einem geplanten größeren Einkauf sein, beispielsweise für:
-
Waschmittel;
-
Reinigungsprodukte;
-
Körperpflege;
-
Kosmetik;
-
Babybedarf;
-
Haushaltsartikel.
Die App kann auch ohne vollständige Registrierung eingeschränkt genutzt werden. Registrierte Kunden erhalten jedoch mehr Zehn-Prozent-Coupons.
Nachteile der ROSSMANN-App
Die Coupons sind zeitlich begrenzt und nicht unbegrenzt verfügbar. Wer sie für einen kleinen Einkauf verwendet, kann sie später nicht für einen größeren Warenkorb einsetzen.
Auch hier besteht das Risiko, mehr einzukaufen, nur um einen Coupon auszunutzen.
In einem Vergleich von Einzelhandels-Apps, den CHIP im Februar 2026 veröffentlichte, belegte die ROSSMANN-App den ersten Platz. REWE wurde als beste reine Supermarkt-App bewertet, während Kaufland den dritten Gesamtplatz erreichte. Das Ergebnis eines solchen Tests ist allerdings immer von den verwendeten Bewertungskriterien abhängig.
Bewertung: Für regelmäßige Drogerieeinkäufe bietet die ROSSMANN-App einen der am einfachsten nachvollziehbaren Preisvorteile.
EDEKA App: Angebote und PAYBACK in einer Anwendung
Die EDEKA App verbindet händlereigene Funktionen mit dem PAYBACK-Programm. Nutzer können ihre PAYBACK-Karte mit der App verknüpfen, Punkte sammeln, den Punktestand einsehen und PAYBACK-Coupons verwenden.
Beim Scannen des QR-Codes an der Kasse werden aktivierte PAYBACK-Coupons automatisch berücksichtigt. Ein zusätzliches Vorzeigen der separaten PAYBACK-Karte ist dann nicht notwendig.
Daneben kann die App regionale Angebote, Einkaufslisten, Rezepte und weitere Funktionen enthalten. Bei EDEKA ist zu beachten, dass einzelne Märkte von selbstständigen Kaufleuten betrieben werden. Deshalb können Funktionen und Aktionen regional oder je nach teilnehmendem Markt unterschiedlich ausfallen.
Vorteile der EDEKA App
Die Verbindung mit PAYBACK reduziert die Anzahl notwendiger Scans an der Kasse. Nutzer erhalten sowohl EDEKA-Funktionen als auch Zugriff auf das übergreifende Punktesystem.
Für regelmäßige EDEKA-Kunden, die bereits PAYBACK verwenden, ist die Verknüpfung besonders sinnvoll.
Nachteile der EDEKA App
Angebote und unterstützte Funktionen können vom ausgewählten Markt oder von der jeweiligen EDEKA-Region abhängen. Deshalb ist die App weniger einheitlich als die Anwendung eines zentral organisierten Discounters.
Außerdem müssen Coupons teilweise vor dem Einkauf aktiviert werden.
Bewertung: Die App ist vor allem für EDEKA-Stammkunden mit PAYBACK-Konto interessant. Vor dem Einkauf sollte geprüft werden, welche Funktionen der eigene Markt unterstützt.
marktguru: Angebote vergleichen und Cashback erhalten
marktguru ist keine klassische Kundenkarte eines einzelnen Händlers. Die App bündelt digitale Prospekte, aktuelle Angebote und Cashback-Aktionen verschiedener Geschäfte.
Nutzer können dadurch bereits vor dem Einkauf prüfen, bei welchem Händler bestimmte Produkte im Angebot sind. Ergänzend gibt es Geld-zurück-Aktionen für ausgewählte Produkte. marktguru beschreibt sich als digitales Angebotsportal für stationäre und digitale Einkäufe, das Prospekte, Preisaktionen und Cashback kombiniert.
Vorteile von marktguru
Die App ist nicht an eine einzige Supermarktkette gebunden. Das ist besonders nützlich für Menschen, die mehrere Geschäfte in erreichbarer Nähe haben und ihren Einkauf nach Angeboten planen können.
Wichtige Einsatzmöglichkeiten sind:
-
digitale Prospekte vergleichen;
-
bestimmte Produkte suchen;
-
Einkaufsliste vorbereiten;
-
lokale Angebote finden;
-
verfügbare Cashback-Aktionen nutzen.
Der größte potenzielle Vorteil liegt häufig nicht im Cashback selbst, sondern im Preisvergleich. Schon ein günstigeres reguläres Angebot kann mehr sparen als ein kleiner Bonus bei einem teureren Händler.
Nachteile von marktguru
Für Cashback-Aktionen gelten konkrete Bedingungen. Das richtige Produkt muss im richtigen Zeitraum und häufig bei einem zugelassenen Händler gekauft werden. Danach ist in der Regel ein lesbarer Kaufbeleg erforderlich.
Wer wegen einer Aktion zusätzliche Geschäfte anfährt, muss außerdem Fahrtkosten und Zeitaufwand berücksichtigen.
Bewertung: marktguru eignet sich besonders für die Einkaufsplanung und den Vergleich aktueller Angebote. Es ist eine sinnvolle Ergänzung zu Händler-Apps.
scondoo: Cashback für ausgewählte Markenprodukte
scondoo konzentriert sich auf Geld-zurück-Aktionen für bestimmte Produkte des täglichen Bedarfs. Nutzer wählen eine Aktion aus, kaufen das geforderte Produkt und reichen anschließend den Kassenbon über die App ein.
Die Plattform bewirbt ihre Anwendung als zentrale Übersicht für Cashback-Deals, bei denen keine Papiercoupons benötigt werden.
Vorteile von scondoo
Cashback ist leicht verständlich: Nach erfolgreicher Prüfung wird ein festgelegter Betrag gutgeschrieben. Bei manchen Aktionen kann dadurch ein erheblicher Anteil des Kaufpreises zurückerstattet werden.
Die App kann sich lohnen, wenn:
-
das beworbene Produkt ohnehin benötigt wird;
-
verschiedene Händler für die Aktion zugelassen sind;
-
der Preis trotz Markenbindung attraktiv bleibt;
-
der Kassenbon direkt nach dem Einkauf hochgeladen wird.
Nachteile von scondoo
Die Auswahl beschränkt sich auf teilnehmende Marken und Aktionsprodukte. Eigenmarken oder günstigere Alternativen können trotz Cashback preiswerter sein.
Ein weiterer Nachteil ist der zusätzliche Aufwand. Produkt, Größe, Sorte, Aktionszeitraum und Händler müssen exakt den Bedingungen entsprechen. Unvollständige oder unleserliche Belege können die Erstattung verzögern oder verhindern.
Bewertung: scondoo ist für gezielte Produktaktionen geeignet, sollte aber nicht über den tatsächlichen Preisvergleich gestellt werden.
Shoop: Cashback für Onlinebestellungen
Shoop ist auf Cashback bei Onlineeinkäufen spezialisiert. Nutzer öffnen den gewünschten Händler über die Shoop App oder Website und schließen die Bestellung anschließend beim Partnershop ab.
Die Plattform erhält bei einem korrekt erfassten Einkauf eine Provision und gibt einen Teil davon als Cashback an den Nutzer weiter. In der App können verfügbare Aktionen aufgerufen und bestätigte Beträge zur Auszahlung angefordert werden.
Vorteile von Shoop
Bei größeren Onlinebestellungen kann selbst ein relativ kleiner prozentualer Cashback-Satz einen relevanten Betrag ergeben.
Shoop ist besonders interessant für:
-
Elektronik;
-
Reisen;
-
Mode;
-
Möbel;
-
Mobilfunk- oder Internetverträge;
-
größere Haushaltsanschaffungen.
Die App kann mit Gutscheincodes kombinierbar sein, sofern dies in den Bedingungen der jeweiligen Aktion ausdrücklich erlaubt ist.
Nachteile von Shoop
Das Tracking funktioniert nur, wenn der Einkauf korrekt über Shoop gestartet wird. Wer direkt zur Händler-App wechselt, einen nicht zugelassenen Gutschein verwendet oder Tracking-Cookies blockiert, kann den Anspruch verlieren.
Außerdem wird Cashback häufig nicht sofort bestätigt. Händler prüfen zunächst, ob die Bestellung bezahlt, nicht storniert und nicht zurückgesendet wurde.
Bewertung: Shoop ist eine gute Ergänzung für geplante Onlinekäufe, eignet sich aber weniger für den alltäglichen Einkauf im Supermarkt.
Was passiert mit der DeutschlandCard?
Die DeutschlandCard ist 2026 kein zukunftssicheres Bonusprogramm mehr. Der Betreiber hat angekündigt, die Services schrittweise einzustellen und den operativen Geschäftsbetrieb spätestens am 30. November 2026 vollständig zu beenden.
Vorhandene Punkte können während der Übergangsphase weiterhin genutzt werden. Kunden sollten ihren Punktestand prüfen und die Punkte rechtzeitig entsprechend den aktuellen Einlösemöglichkeiten verwenden.
Für eine langfristige Rabattstrategie ist eine Neuanmeldung im Jahr 2026 daher kaum sinnvoll. Bestehende Nutzer sollten sich vielmehr mit der rechtzeitigen Einlösung ihres Guthabens beschäftigen.
Welche Rabatt-App spart am meisten?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Die höchste Ersparnis entsteht normalerweise nicht durch die App mit den meisten Funktionen, sondern durch die Anwendung, die zum eigenen Einkaufsverhalten passt.
Für regelmäßige Lidl-Einkäufe
Lidl Plus ist die naheliegende Wahl. App-Preise, Coupons und Punkte werden direkt mit dem gewohnten Einkauf verbunden.
Für regelmäßige REWE-Einkäufe
REWE Bonus ist sinnvoll, weil das Guthaben in Euro angezeigt und später flexibel eingesetzt werden kann.
Für große Kaufland-Einkäufe
Kaufland Card XTRA bietet eine breite Kombination aus Punkten, Coupons, Sonderpreisen und Prämien.
Für Drogerieeinkäufe
Die ROSSMANN-App hat durch ihre Zehn-Prozent-Coupons einen besonders leicht nachvollziehbaren Vorteil.
Für Einkäufe bei verschiedenen Partnern
PAYBACK ist das vielseitigste klassische Multipartner-System.
Für Preisvergleiche vor dem Einkauf
marktguru ist hilfreicher als eine reine Kundenkarten-App, weil Angebote verschiedener Händler zusammengeführt werden.
Für ausgewählte Markenprodukte
scondoo kann durch gezielte Cashback-Aktionen interessant sein.
Für Onlinebestellungen
Shoop bietet den größten Nutzen, wenn ein ohnehin geplanter Einkauf bei einem teilnehmenden Onlineshop durchgeführt wird.
Händler-App oder unabhängige Cashback-App?
Händler-Apps und unabhängige Cashback-Dienste erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Eine Händler-App belohnt vor allem die Treue zu einem bestimmten Unternehmen. Sie ist bequem, wenn dort regelmäßig eingekauft wird. Allerdings kann sie dazu führen, dass Preise bei anderen Geschäften nicht mehr verglichen werden.
Eine unabhängige App bietet mehr Flexibilität. Nutzer können Angebote verschiedener Händler prüfen oder Cashback unabhängig von einer einzelnen Kette erhalten. Dafür ist die Einlösung häufig aufwendiger.
In vielen Fällen ist eine Kombination sinnvoll:
-
eine App des hauptsächlich genutzten Supermarkts;
-
eine Drogerie-App;
-
PAYBACK für teilnehmende Partner;
-
eine Angebots-App für den Preisvergleich;
-
ein Online-Cashback-Portal für größere Bestellungen.
Es ist jedoch selten notwendig, jede verfügbare Rabatt-App zu installieren. Zu viele Anwendungen machen den Einkauf unübersichtlich und erhöhen das Risiko, dass Coupons verfallen oder Käufe nur wegen vermeintlicher Vorteile getätigt werden.
Wie viel lässt sich mit Rabatt-Apps sparen?
Die mögliche Ersparnis hängt von mehreren Faktoren ab:
-
Höhe und Häufigkeit der Einkäufe;
-
passende Coupons;
-
Anteil der Aktionsprodukte;
-
Preisniveau des Händlers;
-
Nutzung von Eigenmarken oder Markenartikeln;
-
Möglichkeit, verschiedene Geschäfte zu vergleichen;
-
Einhaltung der Aktionsbedingungen.
Ein Rabatt von zehn Prozent auf einen ohnehin geplanten Einkauf spart tatsächlich Geld. Ein Rabatt von 30 Prozent auf ein unnötiges Produkt führt dagegen zu zusätzlichen Ausgaben.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Supermarkt-Apps zwar exklusive Rabatte, Punkte und Gewinnspiele anbieten, die Programme aber zugleich umfangreiche Daten über das Einkaufsverhalten sammeln können. Sie empfiehlt, Datenschutzbestimmungen und Einwilligungen genau zu prüfen.
Der größte Spareffekt entsteht deshalb durch eine Kombination aus Preisvergleich, geplanter Einkaufsliste und gezielter Nutzung passender Coupons.
Typische Fehler bei der Nutzung von Rabatt-Apps
Coupons werden nicht aktiviert
Viele Preisnachlässe gelten nicht automatisch. Der Coupon muss vor dem Scannen der Kundenkarte aktiviert werden.
Die App wird zu spät gescannt
Die digitale Kundenkarte sollte vor Abschluss des Bezahlvorgangs vorgezeigt werden. Eine nachträgliche Gutschrift ist nicht bei jedem Anbieter möglich.
Produkte werden nur wegen eines Rabatts gekauft
Ein nicht geplanter Kauf bleibt eine Ausgabe, auch wenn der Preis reduziert wurde.
Grundpreise werden nicht verglichen
Eine größere Packung oder ein Konkurrenzprodukt kann trotz Coupon günstiger sein. Entscheidend ist der Grundpreis pro Kilogramm, Liter oder Stück.
Cashback-Bedingungen werden nicht gelesen
Falsche Packungsgröße, Sorte, Filiale oder Kaufdatum können dazu führen, dass eine Erstattung abgelehnt wird.
Der Kassenbon wird entsorgt
Bei Cashback-Apps ist der Beleg der zentrale Kaufnachweis. Er sollte aufbewahrt werden, bis die Erstattung bestätigt wurde.
Online-Cashback wird nicht korrekt aktiviert
Bei Portalen wie Shoop muss der Einkauf über den vorgesehenen Link gestartet werden. Wer zwischendurch andere Gutscheinseiten öffnet oder in die Händler-App wechselt, riskiert ein fehlerhaftes Tracking.
Für Punkte wird mehr ausgegeben
Umsatzstufen und Bonusziele können zu zusätzlichen Käufen verleiten. Die erreichbare Prämie sollte immer mit den dafür notwendigen Ausgaben verglichen werden.
Datenschutz bei Rabatt-Apps
Rabatt-Apps sind für Händler nicht nur ein Mittel zur Gewährung von Preisnachlässen. Sie liefern auch Informationen darüber, welche Produkte ein Kunde kauft, wie häufig er eine Filiale besucht und auf welche Angebote er reagiert.
Je nach App können unter anderem folgende Daten verarbeitet werden:
-
Kontaktdaten;
-
bevorzugte Filiale;
-
Einkaufszeitpunkt;
-
gekaufte Produkte;
-
Einkaufswert;
-
aktivierte Coupons;
-
Standortinformationen;
-
verwendetes Gerät;
-
Reaktion auf Werbung und Angebote.
Diese Daten können zur Personalisierung von Coupons, zur Analyse des Kaufverhaltens und zur Kundenbindung verwendet werden.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, App-Berechtigungen auf das notwendige Maß zu beschränken und nicht benötigte Zugriffe, beispielsweise auf Standort oder Kontakte, abzulehnen. Auch freiwillige Werbeeinwilligungen sollten bewusst geprüft werden.
Wer möglichst wenig Daten weitergeben möchte, kann:
-
Händler-Apps ohne Registrierung nutzen, sofern möglich;
-
nur notwendige Angaben eintragen;
-
Standortzugriff auf die tatsächliche App-Nutzung beschränken;
-
personalisierte Werbung deaktivieren;
-
unnötige Push-Mitteilungen abschalten;
-
alte Konten löschen;
-
digitale Kassenbons und Kaufhistorien regelmäßig prüfen.
Ein Preisnachlass ist somit nicht vollständig kostenlos. Nutzer bezahlen zwar nicht direkt für die App, stellen dem Anbieter aber häufig Informationen über ihr Einkaufsverhalten zur Verfügung.
So nutzt man Rabatt-Apps sinnvoll
Eine gute Sparstrategie beginnt nicht in der App, sondern mit einer Einkaufsliste. Erst danach sollte geprüft werden, ob für die benötigten Produkte passende Angebote oder Coupons vorhanden sind.
Eine praktikable Reihenfolge sieht so aus:
-
Benötigte Produkte aufschreiben.
-
Preise und Wochenangebote vergleichen.
-
Coupons für tatsächlich benötigte Artikel aktivieren.
-
Grundpreise kontrollieren.
-
Kundenkarte vor dem Bezahlen scannen.
-
Kassenbon prüfen und bei Bedarf hochladen.
-
Guthaben und Ablaufdaten regelmäßig kontrollieren.
Für den alltäglichen Gebrauch reichen meistens zwei bis vier Anwendungen. Eine mögliche Kombination wäre:
-
die App des bevorzugten Lebensmittelhändlers;
-
die App der regelmäßig besuchten Drogerie;
-
PAYBACK;
-
marktguru oder Shoop, abhängig vom Einkaufsverhalten.
Lohnen sich Rabatt-Apps für jeden?
Rabatt-Apps lohnen sich vor allem für Menschen, die regelmäßig bei den teilnehmenden Händlern einkaufen und bereit sind, vor dem Bezahlen kurz die verfügbaren Coupons zu prüfen.
Weniger sinnvoll sind sie für Personen, die:
-
nur selten beim jeweiligen Händler einkaufen;
-
grundsätzlich den günstigsten Laden wechseln;
-
keine persönlichen Einkaufsdaten teilen möchten;
-
sich durch Aktionen leicht zu ungeplanten Käufen verleiten lassen;
-
Coupons und Ablaufdaten nicht kontrollieren möchten.
Auch ohne App lässt sich sparen. Eigenmarken, Preisvergleiche, saisonale Produkte, Einkaufslisten und die Vermeidung spontaner Käufe können einen größeren Effekt haben als viele einzelne Bonusaktionen.
Welche Rabatt-App ist die beste?
Für den gesamten deutschen Markt gibt es keinen eindeutigen Sieger. Die Programme erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
PAYBACK ist die beste Wahl für ein übergreifendes Punktesystem mit zahlreichen Partnern.
Lidl Plus eignet sich für Menschen, die regelmäßig beim Discounter Lidl einkaufen.
REWE Bonus überzeugt durch verständliches Guthaben in Euro und ist für REWE-Stammkunden interessant.
Kaufland Card XTRA bietet eine umfangreiche Kombination aus Punkten, Coupons, Prämien und App-Preisen.
Die ROSSMANN-App ist durch ihre regelmäßigen Zehn-Prozent-Coupons besonders attraktiv für Drogerieeinkäufe.
Die EDEKA App verbindet regionale Händlerangebote mit PAYBACK.
marktguru ist eine gute Wahl für die Suche nach Angeboten und den Vergleich verschiedener Händler.
scondoo lohnt sich bei passenden Cashback-Aktionen für Markenprodukte.
Shoop ist besonders für geplante Onlinebestellungen geeignet.
Die beste Lösung besteht häufig darin, nicht möglichst viele, sondern wenige gezielt ausgewählte Apps zu verwenden. Eine Rabatt-App spart nur dann Geld, wenn sie einen ohnehin geplanten Einkauf günstiger macht. Führt sie dagegen zu zusätzlichen Käufen oder zur Wahl eines teureren Händlers, verliert der vermeintliche Vorteil schnell seinen Wert.
Welche Rabatt-App ist die beste?
Die beste Rabatt-App hängt vom persönlichen Einkaufsverhalten ab. PAYBACK eignet sich für Einkäufe bei verschiedenen Partnern, während Lidl Plus, REWE Bonus oder Kaufland Card XTRA besonders für regelmäßige Kunden der jeweiligen Händler interessant sind. Für Drogerieeinkäufe bietet die ROSSMANN-App häufig attraktive Prozentcoupons.
Mit welcher Rabatt-App kann man am meisten sparen?
Die höchste Ersparnis entsteht meist durch direkte Preisnachlässe auf ohnehin benötigte Produkte. Prozentcoupons können bei größeren Einkäufen besonders lohnend sein. Cashback-Apps zahlen dagegen Geld nach dem Kauf zurück. Entscheidend ist, dass der rabattierte Artikel nicht teurer als ein vergleichbares Produkt bei einem anderen Händler ist.
Sind Rabatt-Apps kostenlos?
Die meisten Rabatt-Apps können kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Nutzer bezahlen jedoch häufig indirekt mit Daten über ihr Einkaufsverhalten. Deshalb sollten die Datenschutzbestimmungen, App-Berechtigungen und Werbeeinwilligungen vor der Registrierung geprüft werden.
Kann man mehrere Rabatt-Apps gleichzeitig nutzen?
Mehrere Apps können parallel verwendet werden, sofern die Bedingungen des jeweiligen Händlers dies erlauben. Sinnvoll ist beispielsweise eine Kombination aus der App des bevorzugten Supermarkts, einer Drogerie-App und einem übergreifenden Bonus- oder Cashback-Programm. Nicht alle Coupons und Aktionen lassen sich jedoch miteinander kombinieren.
Was ist der Unterschied zwischen Rabatt, Bonuspunkten und Cashback?
Ein Rabatt reduziert den Preis direkt beim Bezahlen. Bonuspunkte werden auf einem Kundenkonto gesammelt und später gegen Guthaben, Prämien oder Gutscheine eingelöst. Beim Cashback wird nach dem Einkauf ein festgelegter Betrag oder ein prozentualer Anteil des Kaufpreises zurückerstattet.
Muss man Coupons in Rabatt-Apps aktivieren?
Bei vielen Programmen müssen digitale Coupons vor dem Einkauf manuell aktiviert werden. Anschließend wird die Kundenkarte oder der App-Code an der Kasse gescannt. Nicht aktivierte Coupons werden normalerweise nicht nachträglich berücksichtigt.
Lohnen sich Rabatt-Apps auch ohne regelmäßige Einkäufe?
Wer nur selten bei einem bestimmten Händler einkauft, profitiert von dessen Kunden-App meist weniger. In diesem Fall können unabhängige Angebots- oder Cashback-Apps sinnvoller sein. Die Nutzung lohnt sich grundsätzlich nur, wenn ein geplanter Einkauf tatsächlich günstiger wird.
Worauf sollte man bei Cashback-Apps achten?
Das Produkt, die Packungsgröße, der Händler und das Kaufdatum müssen den Aktionsbedingungen entsprechen. Der Kassenbon sollte vollständig und gut lesbar hochgeladen werden. Außerdem ist es ratsam, den Beleg aufzubewahren, bis das Cashback bestätigt und ausgezahlt wurde.